13 Tipps, um sich zum Lernen aufzuraffen

13 Tipps, um sich zum Lernen aufzuraffen

Mal rückt eine Klassenarbeit immer näher, mal muss eine Hausarbeit bald abgegeben werden und mal ist es einfach nur Lernstoff, der darauf wartet, durchgearbeitet zu werden: Auch wenn die Bücher und Hefte auf dem Schreibtisch bereitliegen und sich bei ihrem Anblick das schlechte Gewissen meldet, fällt es mitunter unglaublich schwer, mit dem Lernen anzufangen.

13 Tipps, um sich zum Lernen aufzuraffen

Dabei ist oft gar nicht das Lernen selbst das Problem. Die Schwierigkeit liegt vielmehr darin, den Einstieg zu finden. Doch Unterstützung naht!

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Hier sind 13 Tipps, die dabei helfen können, sich zum Lernen aufzuraffen:

  1. Die Aufgabe zusammenfassen.

Bevor der Lernende seine Bücher und Hefte aufschlägt, kann er seine Tagesaufgabe in einem einzigen, kurzen Satz zusammenfassen.

Zum Beispiel so:

  • Heute werde ich drei Textaufgaben lösen.

  • Ich will heute Kapitel XY durcharbeiten.

  • Mein Ziel ist, zehn neue Vokabeln zu lernen.

Schreibt er diesen Satz auf ein Blatt Papier, hat er nicht nur einen Plan fürs heutige Lernen aufgestellt. Sondern er hat gleichzeitig und unbemerkt den Anfang gemacht.

  1. Stur sitzen bleiben.

Wenn der Blick durchs Zimmer schweift, ist die Versuchung groß, aufzustehen und schnell noch etwas anderes zu machen. Dann kann sich der Lernende vorstellen, er wäre am Schreibtischstuhl festgeklebt.

Er kann nicht weg, sondern muss sitzenbleiben. Erst wenn er ein paar Seiten durchgearbeitet hat, lässt die Haftkraft des Klebers langsam nach.

  1. Ohne Ziel beginnen.

Manchmal kann es helfen, ohne klare Vorstellungen loszulegen. Statt sich also konkret vorzunehmen, was der Lernende heute schaffen möchte, kann er einfach mit irgendeiner, am besten möglichst einfachen Aufgabe beginnen.

So ist der erste Schritt gemacht und der Lernende kann sich nach und nach anspruchsvolleren Themen widmen.

  1. Mittendrin anfangen.

Lerneinheiten und Kapitel in Büchern bauen oft aufeinander auf. So geht es meist mit den Grundlagen los, dann folgen die Regeln oder Vokabeln dazu, danach sind Beispiele an der Reihe und zum Schluss wird das Wissen durch Aufgaben überprüft.

Dieser Aufbau ist zwar logisch und sinnvoll. Aber nirgends steht geschrieben, dass sich der Lernende zwingend daran halten muss. Gerade um den Einstieg zu finden, kann es die richtige Strategie sein, einfach mal mittendrin anzufangen oder sich mit dem Drumherum zu beschäftigen.

  1. In eine andere Rolle schlüpfen.

Hilfreich kann auch sein, sich in eine andere Person hinzuversetzen.

Wie würde wohl der Lehrer das Lernen angehen? Wie würden die Eltern oder die Geschwister anfangen? Auf welche Art würde sich der Klassenbeste dem Lernstoff nähern? Wie geht der beste Freund oder die beste Freundin vor?

Schlüpft der Lernende in eine Rolle und ahmt deren Lernweise nach, trickst er sich selbst ein bisschen aus.

  1. Ideen sammeln.

Statt gleich mit dem Lernstoff anzufangen, kann sich der Lernende auch erst einmal seine Gedanken dazu machen. Was fällt ihm zu dem Thema ein? Welche Vorstellungen hat er von den Aufgaben? Welche Stichwörter gehen ihm durch den Kopf?

Notiert sich der Lernende seine Ideen und spontanen Überlegungen, kommt der Denkprozess schon mal in Gang. Im nächsten Schritt kann er dann abgleichen, wie viel an seinen Vorstellungen dran ist. Dadurch ist er schon mitten im Lernprozess.

  1. Zeitdruck kreieren.

Je mehr Zeit vorhanden ist, desto schwerer fällt es, sich zum Lernen aufzuraffen. Die Versuchung ist groß, die Arbeiten vor sich herzuschieben, denn noch eilt es ja nicht. Ein Trick kann deshalb sein, einen künstlichen Zeitdruck zu erzeugen.

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Muss der Lernende eine Hausaufgabe beispielsweise in einer Woche fertig haben, kann er sich selbst ein Limit von zwei Tagen setzen. Auf diese Weise ist plötzlich ein Grund vorhanden, um sofort loszulegen. Zumal der Lernende den zeitlichen Puffer dann als Freizeit nutzen kann. Das motiviert zusätzlich.

  1. Pakt mit sich selbst schließen.

Es gibt Tage, an denen einfach nichts so richtig vorwärts gehen will. In diesem Fall kann der Lernende einen Pakt mit sich selbst schließen:

Er lernt genau eine halbe Stunde lang absolut konzentriert und danach lässt er es für heute gut sein. Vielleicht ist der Lernende im Verlauf der halben Stunde so ins Lernen vertieft, dass er die Zeit vergisst.

Oder er kommt gut rein und hängt eine weitere halbe Stunde dran. Doch selbst wenn nicht, hat er wenigstens die halbe Stunde lang aufmerksam gelernt.

  1. Mit der „Nur noch bis“- Strategie arbeiten.

Ein Trick, der oft funktioniert, besteht darin, den Lernstoff in Mini-Einheiten aufzuteilen. So eine Mini-Einheit kann beispielsweise eine Seite oder auch nur ein Absatz sein.

Hat der Lernende eine Einheit abgeschlossen, sagt er sich selbst, dass er jetzt nur noch bis zum nächsten Abschnitt weitermacht. Dort angelangt, sagt er sich wieder, dass er nur noch den nächsten Abschnitt durchgeht. Macht er immer so weiter, hat er irgendwann den kompletten Lernstoff durchgearbeitet.

  1. Die Energiereserven begrenzen.

Arbeitet der Lernende mit dem Laptop oder einem Tablet, sollte er den Stecker herausziehen und den Energiesparmodus ausschalten. Anschließend stellt er sich vor, dass ihm nur die aktuell vorhandene Energie zur Verfügung steht.

Den Akku aufzuladen, ist nicht möglich. So zwingt er sich selbst dazu, anzufangen und nicht unnötig herumzutrödeln, um mit der Energiereserve möglichst viel zu schaffen.

  1. Ein Versprechen abgeben.

Um sich selbst an die eigenen Lernziele zu halten, ist eine bewährte Methode, anderen Personen ganz genau zu erklären, bis wann der Lernende was erreicht haben will. Wichtig dabei ist natürlich, dass sich der Lernende keine Hintertürchen offen lässt.

Dann ist er nämlich im Zugzwang. Muss er bei Rückfragen eingestehen, dass er seine Ankündigungen nicht umgesetzt hat, ist das schließlich ziemlich peinlich.

Der Lernende kann den Effekt noch verstärken, indem er einen unangenehmen Wetteinsatz ins Spiel bringt. So kann er zum Beispiel mit seinen Eltern wetten, dass er die nächsten drei Monate das Badezimmer putzt, wenn er bis zu einem bestimmten Stichtag den Lernstoff nicht fertig hat.

Die Eltern werden das sicher kontrollieren und den Lernenden beim Wort nehmen. Und er wird sich anstrengen, damit er den Wetteinsatz nicht einlösen muss.

  1. Gemeinsam lernen.

Fällt es dem Lernenden schwer, sich alleine zum Lernen aufzuraffen, sollte er sich Verbündete suchen. In einer Lerngruppe können sich die Lernenden gegenseitig unterstützen, motivieren und mitziehen. Zudem macht das Lernen so oft mehr Spaß.

  1. Lern-Tagebuch führen.

Der Lernende kann nach jeder Lerneinheit notieren, was er geschafft hat. Außerdem kann er vermerken, wie er sich am Anfang gefühlt hat, wie er den Einstieg geschafft hat und wie zufrieden er mit sich selbst war.

Wenn er dann später durch sein Tagebuch blättert, kann er auf seine eigenen Erfahrungen zurückgreifen und die Methode auswählen, die bisher immer gut funktioniert hat.

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