5 Tipps zum Merken von Namen

5 Tipps zum Merken von Namen 

Zur Kommunikation gehört auch, seinen Gesprächspartner zumindest hin und wieder mit seinem Namen anzusprechen. Doch nicht jeder hat ein gutes Namensgedächtnis. Und wenn es sich auch noch um ausländische Namen handelt, die für die eigenen Ohren ungewohnt klingen, fällt das Einprägen doppelt schwer.

Hier sind 5 Tipps, die beim Merken von Namen helfen: 

Eine Sprache lernt sich am besten, wenn sie praktisch angewendet wird. Vokabeln zu pauken und Grammatikregeln zu lernen, ist zwar ebenfalls wichtig. Doch erst wenn die Sprache aktiv verwendet wird, kann sich das Gelernte richtig einprägen. Deshalb ist es wichtig, sich möglichst oft in der neuen Sprache zu unterhalten.

Zu einem Gespräch wiederum gehört dazu, sich gegenseitig vorzustellen. Denn der Gesprächspartner möchte wissen, mit wem er es zu tun hat. Im Laufe des Gesprächs und auch bei einem späteren Wiedersehen sollte dann die Anrede mit dem Namen erfolgen. Dies setzt natürlich voraus, dass der Name im Gedächtnis bleibt. Wenn der Gesprächspartner ständig wiederholen muss, wie er heißt, wird bei ihm der Eindruck entstehen, dass sein Gegenüber entweder unhöflich oder wenig interessiert ist.

Das Problem an der Sache ist nur, dass sich jemand, der viel mit anderen Menschen zu tun hat, auch entsprechend viele Namen merken muss. Dies ist schon nicht immer ganz einfach. Noch schwieriger wird es, wenn die Namen in den eigenen Ohren ziemlich exotisch klingen. Doch ähnlich wie beim Lernen von Vokabeln gibt es auch beim Einprägen von Namen ein paar effektive Methoden. Letztlich muss natürlich jeder für sich selbst herausfinden, was bei ihm am besten funktioniert. Hier sind jedenfalls fünf Tipps zum Merken von Namen!

 

Tipp 1: Den Namen als wichtig einstufen.

Ein wichtiger Schlüssel beim Lernen und Einprägen von Namen ist die innere Einstellung. Das Gehirn muss die Meldung bekommen, dass die folgende Information wichtig ist und abgespeichert werden soll. Andernfalls stuft das Unterbewusstsein den Namen als eher unwichtig ein und verwirft ihn als Ballast, der nur unnötig Speicherplatz in Anspruch nimmt.

Eine Grundvoraussetzung für das Merken von Namen ist also das Interesse, sich den Namen auch wirklich einzuprägen. Eine positive Grundeinstellung zu entwickeln, kann beispielsweise dadurch gelingen, dass sich der Lernende bewusst macht, dass er dem Gesprächspartner immer wieder begegnen wird und es halb wichtig ist, dass er seinen Namen kennt.

 

Tipp 2: Genau zuhören.

Damit sich der Name richtig einprägt, ist wichtig, genau zuzuhören. Denn nur so ist sichergestellt, dass der Lernende den Namen richtig versteht. Am besten fragt der Lernende noch einmal nach, indem er den Namen wiederholt und sich dadurch vergewissert, dass alles seine Richtigkeit hat. Das Namensgedächtnis wird nicht aktiv, wenn der Lernende unsicher ist, ob er den Namen richtig wahrgenommen hat.

Bei einem schwierigen, ungewöhnlichen oder exotisch klingenden Namen sollte der Lernende seinen Gesprächspartner bitten, seinen Namen zu buchstabieren oder gleich aufzuschreiben. Verständnisfehler oder eine falsche Aussprache lassen sich so zuverlässig vermeiden. Und der Gesprächspartner wird es zu schätzen wissen, wenn sich der Lernende um eine korrekte Aussprache des Namens bemüht.

 

Tipp 3: Den Namen mit gewohnten Wörtern und einem Bild verknüpfen.

In einigen Namen stecken Wörter, die der Lernende kennt. Andere Namen klingen zumindest ähnlich oder erinnern den Lernenden an bestimmte Vokabeln. Vielleicht denkt der Lernende auch an eine Stadt oder ein Bauwerk, wenn er den Namen hört. Um sich den Namen zu merken, kann es hilfreich sein, eine Verknüpfung mit dem bekannten Wort herzustellen und sich ein Bild dazu auszudenken. Wenn der Lernende dann dieses Bild abruft, fällt ihm auch der Name seines Gesprächspartners meist wieder ein.

 

Tipp 4: Den Namen zusammen mit einem markanten Merkmal einprägen.

Jeder Mensch hat ein markantes Merkmal, das besonders ins Auge fällt. Dies kann beispielsweise seine auffällige Nase, seine ungewöhnliche Augenfarbe, seine Frisur, ein Leberfleck oder ein Kleidungsstück, das er gerade trägt, sein. Genauso ist denkbar, dass der Gesprächspartner humpelt, sehr laut spricht, groß und dünn ist, eine sehr tiefe Stimme hat oder markant lacht. Vielleicht hat er aber auch einen ungewöhnlichen Beruf, geht einem originellen Hobby nach oder wohnt an einem besonderen Ort. Möglicherweise gab es einen bestimmten Grund für das Treffen.

All das sind Ansatzpunkte, um einen markantes Merkmal auszumachen. Dieses Merkmal wird zur Eselbrücke, um sich den Namen zu merken und später wieder abzurufen. Denn der Lernende wird sich an sein persönliches Erkennungszeichen erinnern und mit dem Namen der Person in Verbindung bringen. 

 

Tipp 5: Den Namen regelmäßig wiederholen.

Je öfter der Lernende einen Namen wiederholt, desto geläufiger wird ihm der Klang. Gleichzeitig sorgen regelmäßige Wiederholungen dafür, dass der Name irgendwann vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis übertragen wird.

Ein positiver Nebeneffekt von der Ansprache mit dem Namen ist, dass das Gespräch eine persönlichere Note bekommt. Denn viele Menschen empfinden es als angenehmer, mit Namen angesprochen zu werden, als wenn es bei einer unpersönlichen Anrede mit „Du“ oder „Sie“ bleibt. Die vertrauensvolle Gesprächsbasis wiederum löst Hemmungen und macht es leichter, die Unterhaltung zu führen, ohne ständig Bedenken zu haben, vielleicht einen Fehler zu machen.

Mehr Tipps, Ratgeber, Vorlagen und Anleitungen:

Thema:5 Tipps zum Merken von Namen

Teilen:

Kommentar verfassen