Rechtschreibprogramme Deutsch

Rechtschreibprogramme für Deutsch

 

Wer die deutsche Sprache lernt, übt im Normalfall nicht nur die gesprochene, sondern auch die geschriebene Sprache. Dabei kann gerade das Schreiben der deutschen Sprache zu vielen Fragen führen. Dies fängt schon damit an, dass im Unterschied zu vielen anderen Sprachen im Deutschen nicht nur Eigennamen und geographische Bezeichnungen großgeschrieben werden.

Stattdessen beginnen in der deutschen Schriftsprache alle Wörter, die Substantive sind oder als Substantive verwendet werden, mit einem Großbuchstaben. Hinzu kommen dann noch die Regeln zur Getrennt- und Zusammenschreibung, zur Laut-Buchstaben-Zuordnung, zur Schreibung mit Bindestrich, zur Trennung von Wörtern am Zeilenende und zur Zeichensetzung.

Insgesamt sind es 112 Rechtschreibregeln, die ein Deutschschüler beachten muss.

 

Ein Rechtschreibprogramm für Deutsch als Hilfsmittel

Heutzutage ist der Computer fast allgegenwärtig. Bereits Kinder sammeln im Kindergarten, in der Schule oder zu Hause erste Erfahrungen mit dem Computer und auch im Erwachsenenalter ist der Rechner zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel geworden, beruflich wie privat. Dabei kann der PC durchaus ein wertvolles Hilfsmittel sein, wenn es um die deutsche Sprache und deren Rechtschreibung geht.

So verfügt nahezu jedes Textverarbeitungsprogramm über eine Rechtschreib- und Grammatikprüfung. Gibt der Nutzer einen Text ein und hat er die Prüffunktion aktiviert, korrigiert sein Rechtschreibprogramm automatisch Tippfehler oder weist ihn auf einen Fehler hin, indem es das entsprechende Wort rot unterreicht. Allerdings kann eine automatische Rechtschreibprüfung das eigene Korrekturlesen nicht ersetzen.

Dies liegt zum einen daran, dass der Computer nicht immer im Sinne des Nutzers verbessert. So kann es sein, dass der Nutzer sich vertippt hat und der Computer zwar eine richtige Schreibweise wählt, allerdings in ein Wort korrigiert, das der Nutzer gar nicht verwenden wollte. Zum anderen kennt auch der Computer nicht alle Wörter.

So werden beispielsweise neue Wörter, Fremdwörter, spezifische Fachbegriffe oder Eigennamen mitunter rot unterstrichen, obwohl sie richtig geschrieben sind. Für eine grundlegende Überprüfung sind die gängigen Rechtschreibprogramme aber trotzdem ein hilfreiches Instrument.

Daneben gibt es aber auch noch andere Rechtschreibprogramme, nämlich in Form von Lern- und Übungssoftware. Diese Programme eignen sich sehr gut, um die deutsche Rechtschreibung zu üben, denn sie enthalten neben Erklärungen zu den Regeln verschiedene Aufgaben, Rätsel und Wortspiele.

Auf diese Weise kann der Schüler die theoretischen Grundlagen der deutschen Sprache auf interessante, unterhaltsame und abwechslungsreiche Art lernen. Die Rechtschreibprogramme gibt es übrigens für alle Altersstufen und sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene.

 

Schreiben ohne Rechtschreibprogramm

Gerade wenn es darum geht, die deutsche Rechtschreibung zu üben, kann es sinnvoll sein, die automatische Rechtschreibprüfung auch einmal auszuschalten und den Text ohne Hilfe zu schreiben. Erst wenn die eigene Korrektur abgeschlossen ist, kann der Computer als eine Art Zweitkorrektor bemüht werden. Auf diese Weise geraten die Regeln nicht in Vergessenheit und der Nutzer ist weniger unsicher, wenn er einen Text einmal von Hand schreiben muss.

Gleichzeitig kann sich der Nutzer so außerdem die typischen Stolperfallen ins Gedächtnis rufen. Hierzu gehört beispielsweise die Frage, wann ck oder nur k, tz oder nur z, e oder ä und eu oder äu geschrieben werden.

 

Die Regeln hierzu lauten wie folgt:

·         Auf einen langen Vokal oder einen Konsonant folgt ein k. Das ck steht nach einem kurzen Vokal.

·         Ein z wird geschrieben, wenn davor ein Konsonant oder ein Doppellaut steht. Auf einen kurzen Vokal hingegen folgt ein tz.

·         Um zu ermitteln, wo ein e, ä, eu oder äu stehen müssen, ist es am einfachsten, nach dem Wortstamm oder einer Ableitung zu suchen.

Jährlich, kräftig, Häuser oder säubern beispielsweise sind Wortverwandte von Jahr, Kraft, Haus und sauber. Da diese Wörter alle ein a enthalten, werden die Ableitungen mit ä geschrieben. Im Unterschied dazu lassen sich bei Wörtern wie Becher, Herz oder Leute keine Wortverwandten mit a finden. Deshalb werden diese Wörter nicht mit ä, sondern mit e geschrieben.

Ein ähnliches Prinzip kann übrigens verwendet werden, wenn sich der Schreiber unsicher ist, ob ein Wort mit b oder p, g oder k und d oder t endet. In diesem Fall kann er das entsprechende Wort nämlich verlängern, indem er es in ein Verb oder ein Adjektiv umwandelt oder die Pluralform bildet. Bei den meisten Wörtern hört er dann, wie das Wort geschrieben werden muss.

 

Übung zur deutschen Rechtschreibung

1. Setze ck, k, tz oder z ein!

 

Lü___e     kran___     sich du___en     Pflan___e     Pa___et     glän___en     Glo___e     eingepa___t     stol___     kra___en

 

Lösung:

 

Lücke, krank, sich duzen, Pflanze, Paket, glänzen, Glocke, eingepackt, stolz, kratzen

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